Kreislauf­systeme

Wertstoffe & Recycling

Thomas Kyriakis, 
Vorstand PreZero
Thomas Kyriakis,
Vorstand PreZero

Abfälle sind Wertstoffe am falschen Ort – diese Tatsache ist unsere Mission bei PreZero. Ein großer Teil der weltweiten Abfallmengen wird nicht richtig entsorgt oder wiederverwendet – und stellt damit ein immenses Umweltproblem dar. Deshalb setzen wir auf einen geschlossenen Kreislauf: vom vollständig verwertbaren Produkt über Handel und Entsorgung bis zum nachhaltigen Recycling und der Wiederverarbeitung zu neuen Produkten. Unser Ziel: null Ressourcenverschwendung in der gesamten Wertschöpfungskette.

Hier erfahren Sie mehr über unseren Managementansatz zum Thema Wertstoffe und Recycling

Zero Waste:
Bis Ende 2025 werden wir das im Unternehmen anfallende Abfallaufkommen zu einem signifikanten Prozentsatz wiederverwenden, recyceln oder verwerten. Bis Ende 2022 streben wir an, in Pilotländern unseren nichtverwertbaren Abfall im eigenen Unternehmen auf maximal 5 Prozent zu begrenzen.

Food Waste:
Bis Ende 2030 werden wir unsere Lebensmittelabfälle auf Schwarz Gruppenebene um 50 Prozent reduzieren. In der Lieferkette werden wir für ausgewählte Rohstoffe die Lebensmittelabfälle reduzieren.

84%

des gesamten Abfalls in der Schwarz Gruppe werden recycelt, wiederverwendet, vergärt oder kompostiert. Das entspricht 2.260.678 Tonnen (2019)

Umsetzungen und Maßnahmen

Wertstoffkreisläufe sind nur dann wirklich effektiv, wenn der Kreislauf auch in allen durchlaufenen Schritten funktioniert. Das fängt beim Verbraucher an, beispielsweise bei der Mülltrennung nach dem Filial-Kassenbereich, aber auch weit darüber hinaus. Je besser die Abfälle getrennt werden, desto leichter lassen sich daraus neue wertvolle Recyclingrohstoffe gewinnen. Mit seinem Tochterunternehmen PreZero ist GreenCycle seit 2019 Mitglied des Initiativbündnisses Gelbe Tonne.

Gemeinsam mit dem Initiativbündnis Gelbe Tonne klären PreZero, Kaufland und Lidl Verbraucher in Deutschland zu einer guten Trennqualität auf.
Gemeinsam mit dem Initiativbündnis Gelbe Tonne klären PreZero, Kaufland und Lidl Verbraucher in Deutschland zu einer guten Trennqualität auf.

Gemeinsam klären PreZero und die Initiative Verbraucher in Deutschland zu einer guten Trennqualität in der Gelben Tonne auf. Mit einer Aktionstour ist die Initiative – mit tatkräftiger Unterstützung durch PreZero, Kaufland und Lidl – einen ersten Schritt zu einer besseren Trennqualität in Deutschland gegangen. Mit Aktionen vor Kaufland- und Lidl-Filialen in Deutschland wurden über 20.000 Menschen auf eine spielerische und informative Weise für eine korrekte Trennung von Abfällen sensibilisiert und können dies zu Hause entsprechend umsetzen.

Unsere Maßnahmen für die Vermeidung von Lebensmittelverlusten zielen auf die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Produktion über den Transport bis hin zur Rabattierung haltbarkeitskritischer Waren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Weitergabe von nicht verkaufsfähigen, aber noch genießbaren Lebensmitteln an gemeinnützige Organisationen wie die Tafeln.

Den deutlich größeren Beitrag zur Vermeidung von Verlusten können unsere Kunden liefern, indem sie Lebensmittel richtig lagern und im Umgang mit Mindesthaltbarkeitsdaten den eigenen Sinnen vertrauen. Aus diesem Grund haben sich Kaufland und Lidl in Deutschland als eine von zahlreichen Maßnahmen der Initiative „Oft länger gut“ der Organisation „Too Good To Go“ angeschlossen. Durch einen Hinweis auf geeigneten Produkten werden die Verbraucher dazu animiert, ihre eigenen Sinne zur Beurteilung der Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verwenden.

Ziel ist es, eine Entsorgung von Lebensmitteln zu vermeiden, die oft über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar sind. Damit stellen die Handelssparten der Schwarz Gruppe die Weichen, um flächendeckend die Verbraucherwahrnehmung für haltbare Lebensmittel zu stärken.

Trotz einer vorausschauenden Mengenplanung kommt es vor, dass Lebensmittel abgeschrieben und entsorgt werden müssen. Produkte, die trotz sorgfältiger Bestellung und Rabattierung vor Ablaufdatum weder verkauft noch gespendet werden können, werden gesammelt und bei Kaufland und Lidl in Deutschland sowie in einigen weiteren Ländern teilweise in Biogasanlagen verwertet. Ein weiterer Teil wird darüber hinaus als Dünger in der Landwirtschaft und als Tierfutter verwendet und trägt damit zur Neuproduktion von Lebensmitteln bei. Teilweise können die Handelssparten Lebensmittelabfälle mit Unterstützung von GreenCycle auch für die Energiegewinnung weiterverwenden.

Lidl greift dabei auch auf innovative Ideen von Start-ups zurück. In Kooperation mit „Livin farms“ testet Lidl Österreich einen weiteren Weg, um Lebensmittelabfälle sinnvoll zu verwenden. Das junge Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, bei dem organische Abfälle wie Altbrot zu hochqualitativen Proteinen und Dünger umgewandelt werden. Bei einem Testlauf in vier Filialen im Raum Wien werden Backwaren aus dem Backshop, welche nicht verkauft werden können, separat gesammelt und regelmäßig von Livin farms abgeholt.

Das Wiener Start-up hat eine kleinindustrielle Anlage entwickelt, in der Mehlwürmer organische Abfälle verwerten. Die Insekten dienen später als alternative Proteinquelle, beispielsweise als Tierfutter. Das Potenzial ist also groß: Aktuell bestehen 15 Prozent der biogenen Abfälle bei Lidl Österreich aus Altbrot. Ziel ist es, im Geschäftsjahr 2020 eine separate Brotsammlung in allen Filialen in Österreich zu erwirken. Derzeit baut PreZero im US-Bundesstaat Kalifornien eine ähnliche Anlage auf.

In Kooperation mit dem Start-up „Livin farms“ testet Lidl Österreich, wie sich Lebensmittelabfälle dank dem Einsatz von Mehlwürmern sinnvoll verwenden lassen.

Als weltweit größter Abnehmer von Fairtrade-Baumwolle für Mitarbeiterkleidung setzt Kaufland den Gedanken der Nachhaltigkeit auch am Ende der Wertschöpfungskette konsequent um. 2018 wurde ein Teil der ausgedienten Mitarbeiterkleidung bei Kaufland in Deutschland sowie in sechs weiteren europäischen Ländern nicht einfach entsorgt, sondern mit Unterstützung des gruppeneigenen Recyclingunternehmens GreenCycle wiederverwertet. Das Ergebnis waren u.a. über 10.000 wärmespendende Decken, die Kaufland an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) gespendet hat.

Eine weitere beispielhafte Maßnahme für Recyclinginitiativen der Landesgesellschaften stellt das Projekt „Recicleta – Your Ecomunity“ von Kaufland Rumänien dar. Bei dem 2017 in Bukarest initiierten Projekt geht es um eine umwelt- und klimaschonende Entsorgungstechnik für Papier und Plastikabfälle – mit dem Ziel, auch bereits für kleinere Abfallmengen eine getrennte Entsorgung rentabel zu machen und so einzelnen Haushalten, Wohnblöcken oder Schulen eine nachhaltige Entsorgung zu ermöglichen.

2019 konnte so eine Rekordmenge von 146 Tonnen wiederverwertbarem Abfall gesammelt werden, seit Projektstart sind es bereits insgesamt 430 Tonnen. Rund 46.000 Bewohner der rumänischen Hauptstadt profitieren von der Initiative. Darüber hinaus führt Recicleta erfolgreich Aufklärungskampagnen an Schulen durch – zwei Tonnen des 2019 gesammelten Abfalls entstammen der Sammlung an 20 Schulen, an denen entsprechende Sensibilisierungsmaßnahmen umgesetzt wurden.

Kaufland sensibilisiert in Rumänien mit dem Projekt „Recicleta“ für Abfalltrennung.

Materialien & Verpackung

Jörg Aldenkott,
Vorstand Schwarz Produktion

Ob Getränke, Eis oder Nüsse: Es kommt nicht nur auf den Inhalt an, sondern auch auf die Verpackung. Um beurteilen zu können, wie umweltverträglich eine Verpackung ist, muss der gesamte Lebensweg betrachtet werden. In der Getränkeproduktion setzen wir auf PET-Einwegflaschen mit hohem Recyclinganteil und geringem Gewicht. Wir transportieren unser Wasser in Deutschland daher nur über kurze Wege. Unsere Flaschen sind leicht, hygienisch und sicher – gleichzeitig profitiert die Umwelt: Nach der Rückgabe in den Filialen werden sie in unseren Recyclingwerken aufbereitet und anschließend zu neuen Flaschen verarbeitet. Damit tragen wir gemeinsam zu Ressourcenschonung und Klimaschutz bei.

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Die Vision von REset Plastic:
„Weniger Plastik – Geschlossene Kreisläufe“ wird auch vor einem ökonomischen Hintergrund konsequent verfolgt. In diesem Zuge haben wir uns als erste Handelsgruppe dazu verpflichtet, in allen Ländern und Unternehmenseinheiten – von der Produktion über die Beschaffung und Logistik bis hin zum Entsorgungs- und Abfallmanagement – den Plastikverbrauch bis 2025 um 20 Prozent zu reduzieren und 100 Prozent der Eigenmarkenverpackungen maximal recyclingfähig zu machen.

75%

eingespartes Neu-Plastik durch Recyling-PET

Umsetzungen und Maßnahmen

Mit einem einzigartigen Wertstoffkreislauf für bepfandete PET-Flaschen, den die Schwarz Produktion seit 2010 gemeinsam mit Lidl aufgebaut hat und für die Handelssparten mit Unterstützung von GreenCycle betreibt, leistet die Schwarz Gruppe einen großen Beitrag für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Jede Flasche, die einen Pfandautomaten von Lidl in Deutschland durchläuft, wird anschließend dem eigenen Recycling zugeführt.

Auch bei Kaufland zurückgenommene Flaschen werden in diesem Kreislauf aufbereitet. Die Schwarz Gruppe hat es geschafft, sämtliche Schritte des PET-Wertstoffkreislaufs unter einem Dach zu versammeln. Dadurch lassen sich vorhandene Ressourcen optimal nutzen und garantieren, dass möglichst viel lebensmitteltaugliches Recycling-PET auch weiterhin zur Herstellung neuer PET-Flaschen genutzt wird.

Mit einem einzigartigen Wertstoffkreislauf für bepfandete PET-Flaschen leistet die Schwarz Gruppe einen großen Beitrag für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Der Erfolg dieses Engagements lässt sich am besten an der 1,5-Liter-PET-Flasche des stillen Mineralwassers der Lidl-Eigenmarke „Saskia“ veranschaulichen: Die Flasche besteht seit dem Geschäftsjahr 2019 mit Ausnahme des Deckels und Etiketts ausschließlich aus recyceltem PET, neuer Kunststoff wird für die Herstellung nicht benötigt. Die PET-Flaschen werden in den Filialen gesammelt und von der Schwarz Produktion sortiert, recycelt und zu neuen Flaschenkörpern verarbeitet. Anschließend werden sie in den unternehmenseigenen Getränkewerken befüllt und wieder an die Filialen ausgeliefert.

Die übrigen PET-Flaschen der Getränke-Eigenmarken, die in den Werken der Schwarz Produktion hergestellt werden, bestehen durchschnittlich aus mehr als 50 Prozent recyceltem PET-Material. Neben dem Einsatz von Recycling-PET hat die Schwarz Produktion auch das Gewicht der PET-Flaschen kontinuierlich reduziert und dadurch seit 2008 bis zu 30 Prozent Kunststoff pro Flasche eingespart. Insgesamt wurden durch die Gewichtsreduktion und den Einsatz von Recyclingmaterial im Geschäftsjahr 2019 mehr als 60.000 Tonnen PET-Neumaterial und damit auch mehr als 110.000 Tonnen CO2 eingespart.

Die Schwarz Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Verwendung von Plastik in allen Unternehmensbereichen zu hinterfragen und wo sinnvoll und nachhaltig zu reduzieren. Das gilt auch für unsere Verpackungen. Bereits 2017 listete Lidl die Standard-Plastiktüten mit einer Dicke zwischen 15 und 50 Mikrometern in allen 3.200 Filialen in Deutschland aus. Kaufland hat dies 2019 für alle Länder umgesetzt und war damit u.a. in Polen und der Slowakei der erste Händler überhaupt.

Mittlerweile gibt es weltweit bei Kaufland und Lidl keine Einwegtragetaschen aus Plastik (< 50 Mikrometer) mehr zu kaufen. Die beiden Handelssparten setzen stattdessen auf stabile Permanent-Tragetaschen, die aufgrund mehrfacher Nutzung nachhaltiger und zu einem großen Teil aus eigenen Folienabfällen hergestellt sind, sowie auf Mehrwegtragetaschen aus zertifizierter Baumwolle.

Beide Handelssparten der Schwarz Gruppe bieten langlebige Mehrwegnetze als Alternative zu Plastiktüten an.
Beide Handelssparten der Schwarz Gruppe bieten langlebige Mehrwegnetze als Alternative zu Plastiktüten an.

Auch an anderer Stelle werden Alternativen für die klassische Plastiktüte etabliert: Kunden finden bei Kaufland und Lidl ein breites Sortiment an unverpacktem Obst und Gemüse. Damit die Produkte einfach und sicher nach Hause transportiert werden können, bieten beide Handelssparten langlebige Mehrwegnetze an. Sie sind bei mehrmaliger Nutzung ressourcenschonender als die klassischen Knotenbeutel aus Plastik.

Die Netze aus recycelbarem Polyester tragen bis zu fünf Kilogramm Obst und Gemüse, sind wiederverwendbar und lassen sich bei 30 Grad in der Waschmaschine reinigen. Die Mehrwegnetze von Kaufland und Lidl werden in allen Filialen weltweit angeboten.

Die Handelssparten analysieren kontinuierlich, an welchen Stellen Verpackungsmaterial optimiert oder verringert werden kann. Kaufland und Lidl setzen sich als Mitglieder im europäischen Verband für Wasch- und Reinigungsmittel A.I.S.E. für Nachhaltigkeit in diesem Bereich ein – auch durch die Kombination von Produkt- und Verpackungsdesign: Bei seinem Formil-Waschmittel konnte Lidl durch Veränderung der Rezeptur die benötigte Waschmittelmenge von 120 Gramm pro Waschladung seit 2006 auf heute 65 Gramm reduzieren.

Unter Beibehaltung von 65 Wäschen je Verpackungsgröße ermöglichte es die Waschpulveroptimierung, auch die Produktverpackung weiterzuentwickeln und das Verpackungsgewicht im Resultat um mehr als 20 Prozent zu reduzieren. Kaufland konnte bei Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln durch optimierte Verpackungen Materialeinsparungen erzielen. So bestehen die Verpackungen von sechs Produkten der K-Classic Linie – darunter bspw. der Badreiniger oder die Klar- und Weichspüler McBride – zu 60 Prozent aus recyceltem PET.

Auch im Bereich Textilien und Accessoires optimiert Kaufland konsequent die Verpackungen. Durch den im Herbst 2018 begonnenen Wechsel von Polybags zu recycelbaren FSC-Kartonagen bei sämtlichen Textilverpackungen von Bekleidung, Accessoires und Heimtextilien wird der Kunststoffbedarf um nahezu 100 Prozent minimiert und etwa 60 Tonnen Plastik pro Jahr eingespart.

Mit der Verpackungskennzeichnung „Bewusster verpackt“ macht es Kaufland seinen Kunden einfacher nachzuvollziehen, inwieweit neue Produktverpackungen im Vergleich zu den bisherigen optimiert werden konnten. Das Logo ist auf der Vorder- oder Rückseite der optimierten Verpackung von Eigenmarken angebracht – beispielsweise auf dem Sonnenblumenöl sowie Zahnbürsten, Kräuterbädern und Fußpflegeartikeln.   

Mit neuen Logos schaffen Kaufland und Lidl mehr Transparenz für ihre Kunden, inwieweit neue Produktverpackungen im Vergleich zu den bisherigen optimiert werden konnten.
Mit neuen Logos schaffen Kaufland und Lidl mehr Transparenz für ihre Kunden, inwieweit neue Produktverpackungen im Vergleich zu den bisherigen optimiert werden konnten.

Auch das „verantwortlicher verpackt“-Logo von Lidl schafft mehr Transparenz für den Kunden. Für aktuell 170 von über 320 Eigenmarkenverpackungen, darunter Joghurt, Saft, Smoothies, Wurstaufschnitt und diverse andere Wurst- und Fleischprodukte ist die Kennzeichnung mit dem „verantwortlicher verpackt“-Logo geplant beziehungsweise bereits erfolgt. 

Für „verantwortlicher verpackt“ bei Lidl und „Bewusster verpackt“ bei Kaufland muss mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt sein: 

  • Recyclingfähigkeit von mindestens 80 Prozent 
  • Rezyklatanteil von mindestens 30 Prozent 
  • Materialeinsparung von mindestens 10 Prozent 

Um die Effizienz und Transparenz in der Logistikkette zu verbessern, hat GreenCycle einen eigenen Ladungsträger entwickelt: die Heilbronner Halbpalette (HHP). Diese besteht aus 100 Prozent recyclebarem Kunststoff. Mit gerade einmal 6,75 kg ist sie wesentlich leichter als eine herkömmliche Holzpalette und praktischer in der Handhabung.

Die hohe Bruchfestigkeit des Materials sorgt für Stabilität im Lager und reduziert gleichzeitig das Unfallrisiko für die Mitarbeiter. Heilbronner Halbpaletten haben eine um ein Vielfaches längere Lebensdauer als herkömmliche Holzpaletten und können mehr als 100 Zyklen ohne Beschädigung aushalten. Dies bedeutet auf lange Sicht eine erhebliche Materialeinsparung und leistet einen Beitrag für eine effizientere und nachhaltigere Warenlogistik.

Die innovative Halbpalette von GreenCycle/PreZero besteht aus 100 Prozent recyclebarem Kunststoff.

Bei Kaufland wurde ein Ladungsträger entwickelt, der neben erheblichen ergonomischen Vorteilen bei der Warenverräumung im Markt und der Kommissionierung im Verteilzentrum, zusätzlich den Einsatz von Folie deutlich reduziert. Durch Nutzung der Kaufland-Klapp-Palette können so fast 50 Prozent der Folie gegenüber der EURO-Palette eingespart werden. 2020 erfolgt der Rollout der Kaufland-Klapp-Palette in zwei Regionen in Deutschland und der gesamten Slowakei.