Produkt­qualität

Nachhaltige Sortimentsgestaltung

Dieter Overath,
Vorstandsvorsitzender TransFair e.V.

Gerade für den Lebensmitteleinzelhandel ist es herausfordernd, das Thema Nachhaltigkeit mit der Verbrauchererwartung eines niedrigen Preisniveaus in Einklang zu bringen. Wenn wir unseren Kindern eine gute Zukunft hinterlassen wollen, ist eine nachhaltige Landwirtschaft essenziell. Daher begrüßen wir es sehr, dass die Schwarz Gruppe früh auf uns zugekommen ist und fair gehandelte Produkte bundesweit angeboten hat. Durch enge Kooperationen werden wichtige Weichen für eine nachhaltigere Sortimentsgestaltung – auch im Einzelhandel – gestellt und neue Kundengruppen erschlossen.

Hier erfahren Sie mehr über unseren Managementansatz zum Thema Nachhaltige Sortimentsgestaltung

Nachhaltige Rohstoffe:
Für unsere relevantesten Rohstoffe werden wir die Beschaffung nachhaltiger organisieren. Das gilt für Kakao bis Ende 2022 sowie für Blumen und Pflanzen bis Ende 2023. Für Baumwolle sowie Fisch und Fischprodukte gilt dies bis Ende 2025. Für weitere Rohstoffe führen wir fortlaufend Detailanalysen durch.

Über
90%

nachhaltigen Kakao haben Kaufland und Lidl im Durschnitt im Sortiment (Eigenmarken, 2019)

Umsetzungen und Maßnahmen

In Kooperation mit renommierten Öko-Verbänden bieten Kaufland und Lidl ihren Kunden verstärkt heimische und nach hohen Standards produzierte Bio-Lebensmittel an. Seit November 2018 kooperiert Lidl Deutschland mit Bioland, dem führenden Verband für ökologischen Landbau in Deutschland und Südtirol. Insgesamt sind bereits über 80 fest gelistete Artikel aus dem Food-Bereich nach den strengen Kriterien von Bioland hergestellt, beispielsweise Äpfel, Gartenkräuter und Weizenmehl sowie nahezu alle Molkereiprodukte der Eigenmarke Bio-Organic.

Lidl unterstützt zudem seit Januar 2020 die Bioland Stiftung. Durch Investitionen in Forschung und Entwicklung werden zukunftsweisende Projekte gefördert, die langfristig und messbar die Grundlagen der Öko-Landwirtschaft sichern. Den Anfang macht eine Weiterbildungsinitiative für Landwirte. Damit werden diese dabei unterstützt, die Fruchtbarkeit ihrer Böden über den Aufbau von Humus zu fördern. In einem weiteren Projekt der Stiftung wird dies aktiv für den Klimaschutz genutzt,
denn Humusaufbau ist ein effektiver Hebel, um CO2 im Boden rückzubinden und diesen zugleich nährstoffreicher und fruchtbarer zu machen.

Kaufland bietet seit Februar 2019 zahlreiche Lebensmittel in Demeter-Qualität an. Inzwischen ist das Sortiment auf über 250 Produkte gewachsen und umfasst unter anderem Säfte, Molkereiprodukte, Gemüsekonserven, Teigwaren, Babynahrung, Cerealien sowie Obst und Gemüse. Für die Mitglieder von Demeter gelten im Sinne der biodynamischen Landwirtschaft besonders konsequente Richtlinien, die weit über die Mindeststandards des EU-Bio-Siegels hinausgehen. Da die Zusammenarbeit mit Demeter langfristig ausgelegt ist, wird das Angebot sukzessive erweitert.

Gemeinsam mit über 60 Vertragslandwirten hat Kaufland 2018 das „Qualitätsfleischprogramm Schwein“ gestartet und geht damit weit über die gesetzlichen Anforderungen für Haltungsbedingungen hinaus. Es beinhaltet unter anderem 40 Prozent mehr Platz für die Tiere, sogenannte Offenfrontställe mit viel Tageslicht und Frischluft sowie Futter ohne Gentechnik.

Mit diesen und weiteren Kriterien erfüllen die Produkte zugleich die hohen Anforderungen der „Haltungsform Stufe 3 Außenklima“. Kaufland ist derzeit der einzige Händler, der Schweinefleisch aus Haltungsform 3 bundesweit anbieten kann.

In ihrer Sortimentsgestaltung engagieren sich Kaufland und Lidl für eine artgerechte Nutztierhaltung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen.

Dabei liegt die gesamte Prozesskette in der eigenen Hand: Kaufland Fleischwerke unterhält eine direkte vertragliche Beziehung mit jedem teilnehmenden Landwirt und führt mit seinen ausgebildeten Tierschutzbeauftragten regelmäßig Audits in der Landwirtschaft und den Schlachtbetrieben durch.

Um den Absatz regionaler Produkte zu fördern, hat Lidl Deutschland bereits 2010 begonnen, unter der Eigenmarke „Ein gutes Stück Heimat“ unter anderem regional erzeugte Molkereiprodukte und Eier aus Bayern zu vertreiben. Kerninhalte des Konzepts sind eine artgerechte Tierhaltung, die gentechnikfreie Futtermittelverwendung sowie die Förderung teilnehmender Bauern durch transparente Mehrerlöse. Bis zum Ende des Berichtszeitraums konnten die Landwirte so fast 20 Millionen Euro zusätzlich erwirtschaften. Zudem weist Lidl Deutschland seit 2012 auf ausgewählten Produkten die Herkunft der Hauptzutat und den Verarbeitungsort durch das Regionalfenster-Siegel aus.

Auch Kaufland bietet in seinen deutschen Filialen regional hergestellte Lebensmittel an, die mit dem „Regio-Herz“ entsprechend gekennzeichnet sind. Als regional werden bei Kaufland dabei die Produkte angesehen, die in der jeweiligen Region heimatlich verwurzelt sind und in einem Radius von 30 Kilometern um die Filiale hergestellt oder geerntet werden. Auch weitere Kaufland Länder in Mittel- und Osteuropa kennzeichnen ihre Eigenmarken aus nationaler Erzeugung mit entsprechenden Landesherzen. Zudem werden regionale Produkte geführt, deren Absatz teilweise mit entsprechenden Programmen gefördert wird. So unterstützt Kaufland Slowakei im Rahmen eines Förderprojekts kleine und mittlere Nahrungsmittelhersteller aus der Region. Zum Ende des Geschäftsjahrs 2019 lieferten 59 regionale Lieferanten unter anderem Milchprodukte oder Teigwaren in die Kaufland Filialen in der Slowakei.

Auch im Textilbereich setzt die Schwarz Gruppe auf nachhaltige und kreislauffähige Produkte. Bei Kaufland erfolgt die Zertifizierung der Textilware aus Bio-Baumwolle, wann immer möglich, nach den ambitionierten Kriterien des Global Organic Textile Standard (GOTS). Kaufland hat sich neben GOTS auch dem Global Recycling Standard (GRS) verschrieben und sich 2019 entsprechend auditieren lassen. Darüber hinaus bietet Kaufland in sämtlichen Filialen Tragetaschen aus zertifizierter GOTS-Bio-Baumwolle an.

Im September 2009 hat Lidl in Deutschland erstmals Fairtrade-zertifizierte Textilien angeboten, deren Herkunft der Kunde über den Fairtrade-Code bis zum Erzeuger rückverfolgen kann. Als besondere Aktion hatte Lidl im Herbst 2019 zudem in allen deutschen Filialen nach dem Cradle-to-Cradle-Standard und GOTS-zertifizierte Textil-Kollektionen im vorübergehenden Sortiment. Bei der Produktherstellung nach Cradle to Cradle Certified™ werden alle Aspekte von unabhängigen Fachleuten auf Ressourceneffektivität und Kreislauffähigkeit überprüft. Darüber hinaus bietet Lidl auch nach dem GRS zertifizierte Textilien in seinem Aktionssortiment an. Kaufland und Lidl waren 2019 zudem unter den ersten deutschen Händlern, die Artikel nach den Sozial- und Umweltkriterien des Grünen Knopfs zertifizieren lassen, einem staatlichen Siegel für nachhaltig hergestellte Textilien.

Auch bei der Mitarbeiterkleidung werden höchste Nachhaltigkeitsstandards angewandt. Die aus Baumwolle gefertigte Mitarbeiterkleidung aller Filialmitarbeiter von Kaufland und Lidl weltweit wird seit 2016 aus Bio-Baumwolle nach den strengen Kriterien von GOTS produziert, darüber hinaus werden Textilien künftig mit dem Grünen Knopf ausgezeichnet. Außerdem ist unsere Filialbekleidung aus Baumwolle bei Kaufland zusätzlich zu 100 Prozent Fairtrade-zertifiziert, eine Ausweitung auf Lidl erfolgt bis Ende 2020.

Sämtliche kakaohaltigen Rohstoffe der Schwarz Produktion, die für die Produktherstellung genutzt werden, sind nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert. Dies erfolgt im Einklang mit den strengen Vorgaben des Lidl Einkaufs.

In den einzelnen Produktionseinheiten werden dabei je nach Bedarf Zertifizierungen nach UTZ und/ oder dem Fairtrade Cocoa Program umgesetzt und zahlreiche kakaohaltige Produkte – darunter nahezu das gesamte Eissortiment sowie sämtliche Tafelschokoladen – mit entsprechenden Siegeln versehen.

Die Schwarz Produktion setzt bei der Herstellung kakaohaltiger Produkte ausschließlich nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards zertifizierte Produkte ein.

Produktsicherheit & Qualität

Dr. Katrin Hoenicke,
Geschäftsführerin Eurofins Analytik GmbH

Produktsicherheit und Qualität ist unsere tägliche Arbeit. Als Experten wissen wir, dass insbesondere im Zusammenhang mit Lebensmitteln einwandfreie Produkte und klare Herkunftskennzeichnungen unerlässlich sind – es geht um nichts Geringeres als die Gesundheit der Verbraucher und den Schutz vor Täuschung. Um beides vollumfänglich gewährleisten zu können, ist es für Handelsunternehmen wie die Schwarz Gruppe unerlässlich, sich konsequent für eine systematische Qualitätssicherung in allen Stufen der Lebensmittelkette einzusetzen.

Hier erfahren Sie mehr über unseren Managementansatz zum Thema Produktsicherheit & Qualität

110.486

durchgeführte Produktanalysen
bei Eigenmarken in 2019

Umsetzungen und Maßnahmen

Jeden Tag werden Hunderte Tonnen frisches Obst und Gemüse in unsere rund 12.500 Kaufland- und Lidl-Filialen auf der ganzen Welt geliefert. Um hier eine gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen, werden sämtliche Anlieferungen nach standardisierten Prozessen genau unter die Lupe genommen. Durch jährlich rund 86.000 unabhängige chemische Produktuntersuchungen sichern wir unser Pflanzenschutzmanagement ab. Viele Untersuchungen lassen wir bereits vor der Ernte oder der Verladung der Ware durchführen.

Die Schwarz Gruppe legt großes Augenmerk auf sichere und hochwertige Lebensmittel, Drogerieartikel und Non-Food-Produkte.

Neben Ergebnissen aus Prüfberichten neutraler Probennehmer und externer, akkreditierter Labore fließen auch Bewertungen der Rahmenbedingungen in den Anbaugebieten ein. Weitere Beispiele zur Qualitätssicherung der Handelssparten Kaufland und Lidl:

  • Definition eigener Spezifikationswerte für Pflanzenschutzmittel, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen
  • Einforderung einer Zertifizierung aller landwirtschaftlichen Lieferanten von Kaufland und Lidl nach den Qualitätsstandards Global G.A.P. oder QS
  • Einforderung der Durchführung des Zusatzmoduls GRASP – für soziale Belange der Arbeiter – durch alle Erzeuger für Obst und Gemüse bei Kaufland und Lidl

Weitere Informationen zu den spartenspezifischen Ansätzen und Maßnahmen finden sich im Positionspapier für frisches Obst und Gemüse von Lidl und im Transparenzreport Obst und Gemüse von Kaufland.

Die Qualität und Sicherheit der Produkte wird in den Landesgesellschaften von Kaufland und Lidl konsequent verfolgt. Bei Lidl in Spanien beispielsweise erfolgt die Zertifizierung des Qualitätsmanagements nach ISO 9001:2015 durch die Normungs- und Zertifizierungsgesellschaften AENOR und iQNET. Daneben werden regelmäßige Lieferantenaudits und umfangreiche Laborkontrollen des Eigenmarkensortiments sowie von Obst und Gemüse durchgeführt – dies ist auch für die national beschafften Eigenmarkenartikel in allen Kaufland-Ländern der Fall. Auch Lidl Rumänien führt eigene Audits in den Produktionseinheiten durch, in denen Lebensmittel für das Eigenmarkensortiment hergestellt werden. Im Berichtszeitraum erfolgten 63 Audits. Diese ergänzen die Audits, die von externen Organisationen durchgeführt werden, um die von Kaufland und Lidl standardmäßig geforderten IFS- oder BRC-Zertifizierungen für Produktionsstätten der Food-Eigenmarkenartikel zu erhalten.

Lidl Österreich setzt bei seinem Frischfleisch-Sortiment seit vielen Jahren auf das AMA-Gütesiegel (Agrarmarkt Austria) und damit verbundene Standards. Ziel der AMA-Zertifizierung ist die Förderung der Lebensmittelgüte und Qualitätssicherung über alle Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Handelsstufen hinweg. Regelmäßige Evaluierungen sind Teil des Konzepts. Bereits seit 2017 führt Lidl Österreich Schweinefrischfleisch mit den AMA+ Zusatzmodulen „Mehr Tierwohl“, „Besondere Fütterung“ und „Regionale Herkunft“.

Um dem Kunden regionale Produkte mit hervorragender und gesicherter Qualität bereitstellen zu können und so auch kleineren Produzenten den Verkauf ihrer Produkte zu ermöglichen, auditiert Kaufland Deutschland teilweise auch seine regionalen Lieferanten. Die Audits werden vor Einlistung durchgeführt und in regelmäßigen Abständen wiederholt. Ergänzende Laborprüfungen ermöglichen dabei eine engmaschige Kontrolle.

Kundengesundheit & bewusste Ernährung

Stefan Genth,
Hauptgeschäftsführer Handelsverband Deutschland (HDE), Berlin

Bewusste Ernährung beginnt beim Einkaufen. Der Lebensmittelhandel bietet eine breite Palette vielfältiger Nahrungsmittel, die es Verbraucherinnen und Verbrauchern ermöglicht, sich ausgewogen und gesundheitsfördernd zu ernähren. Mit der Reduktion von Zucker und Salz in ihren Eigenmarken leisten die Handelsunternehmen dazu einen wertvollen Beitrag. Auch die Verbraucherinformation spielt eine zentrale Rolle: Durch eine entsprechend transparente Kennzeichnung der Waren und begleitende Informationskampagnen der Händler werden die Kundinnen und Kunden sensibilisiert und bei ihrer verantwortungsvollen Wahl an den Regalen unterstützt.

Hier erfahren Sie mehr über unseren Managementansatz zum Thema Kundengesundheit und bewusste Ernährung

Befähigung von Kunden:
Unseren Kunden bieten wir bis Ende 2025 mehr Transparenz zu sozialen, ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen unseres Angebots, um ihnen eine bewusste Entscheidung zu ermöglichen. Dafür schaffen wir bis 2022 die Voraussetzungen.

Ziel Kaufland
Bis 2021 durchschnittlich
20%

des Zucker-, Salz- und Fettgehalts bei mehr als 300 Eigenmarkenartikel

Ziel Lidl
Bis 2025
20%

des absatzgewichteten, durchschnittlichen Gehalts an zugesetztem Zucker und Salz im Eigenmarkensortiment

Umsetzungen und Maßnahmen

Kaufland und Lidl initiieren und unterstützen weltweit Projekte und Initiativen, um Kindern und Erwachsenen einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und eine bewusstere Ernährung näherzubringen.

Beide Handelssparten sowie die Schwarz Produktion reduzieren seit vielen Jahren Schritt für Schritt zugesetzten Zucker in Eigenmarkenprodukten. Um zu zeigen, dass jeder auch im Alltag ganz einfach Zucker sparen kann, hat Lidl Deutschland den Lidl-Löffel erfunden. Der Lidl-Löffel soll dafür sensibilisieren, dass Genuss ohne Verzicht möglich ist.

Der Lidl-Löffel unterstützt Kunden bei einer gesunden Ernährung mit weniger Zucker.
Mit der Kampagne "5 am Tag" sensibilisiert Lidl in Schulen für gesunde Ernährung.

Mit der Lidl Fruchtschule unterstützt Lidl die Kampagne „5 am Tag“. Hier lernen Grundschüler der dritten und vierten Klasse spielerisch und unter Anleitung von qualifizierten Ernährungsberaterinnen, wie sie Obst und Gemüse täglich in ihren Speiseplan integrieren.

Gemeinsam mit den Kindern bereiten die Ernährungsfachkräfte einfache Gerichte zu und zeigen auf, wie man genussvoll auf fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag kommt. Im Schuljahr 2018/19 haben wir einen Exkurs zur Artenvielfalt in das Programm aufgenommen. Etwa 200 Grundschulklassen wurden auf diesem Weg allein im Schuljahr 2019/20 bundesweit sensibilisiert, rund 600 Schulklassen mit 15.000 Schülern waren es in den letzten drei Jahren insgesamt.

Das Konzept wird in ähnlicher Form auch in Italien, Griechenland, Zypern und Spanien umgesetzt. Alleine in Spanien konnten in den letzten drei Jahren mit einer Obst & Gemüse-Roadshow in mehr als 230 Städten und Gemeinden über 190.000 Schulkinder mit ihren Lehrern und Familien erreicht werden.

Bei Kaufland in Polen sind eine Reihe von Maßnahmen wie Aufklärungsprogramme und sortimentsbezogene Kampagnen geplant oder bereits in Umsetzung, um für gesundes Essen zu sensibilisieren. Zu diesen zählen auch verschiedene umfangreiche Kampagnen in Print- und Digitalmedien. Hier gibt Kaufland anhand von Produkten aus dem Eigenmarkensortiment, insbesondere der Linien K-Bio, K-free oder K-take it veggie, Tipps für eine ausgewogene Ernährung – beispielsweise durch Produktvorstellungen oder Rezeptideen – und fördert so eine gesündere Lebensweise. Zu diesem Zweck initiiert Kaufland in Deutschland im Rahmen des Programms „Machen macht Schule“ auch Ernährungsaktionstage für Schüler.

Kaufland beliefert im Rahmen des EU-Schulprogramms einmal pro Woche Schulen und Kindertagesstätten in Europa mit frischem Obst und Gemüse. In Deutschland kommen so seit 2010 allein im Großraum Heilbronn mehr als 4.000 Kinder in den Genuss einer gesünderen und abwechslungsreicheren Ernährung.

In Kroatien stellen rund 40 Filialen wöchentlich regionales Obst und Gemüse für jeweils eine Schule in unmittelbarer Filialnähe bereit. Hierdurch erhielten im Schuljahr 2019/20 rund 19.000 Schüler insgesamt 94 Tonnen Obst und Gemüse.

Kaufland beliefert einmal pro Woche Schulen und Kindertagesstätten in Europa mit frischem Obst und Gemüse.
In Polen veranstaltet Kaufland einen Malwettbewerb in Grundschulen zur Förderung gesunder Ernährung.

Erstmalig schloss sich im Jahr 2019 auch die Slowakei an. Hier verteilen seit Beginn des neuen Schuljahres die über 60 Kaufland-Märkte wöchentlich mehr als 4,5 Tonnen Obst und Gemüse an Grundschulen in Filialnähe.

Kaufland Polen verknüpfte 2019 einen Malwettbewerb zu gesundem Essen mit Renovierungshilfen von Schulkantinen. Zehn Schulen erhielten im Ergebnis finanzielle Zuschüsse in Höhe von insgesamt 600.000 PLN (ca. 133.000 Euro) von Kaufland.